Entstehung des Walter-Bauer-Archivs

1993 Frau Karin Böhme und Herr Dr. Günter Knittel besuchen das Dokumentations- und Forschungsarchiv "10. Mai 1933 - Deutsche Literatur auf dem Scheiterhaufen -" in Gräfelfing bei München und verhandeln mit Herrn G.P. Salzmann über Modalitäten der Übergabe seiner Walter-Bauer-Sammlung an die Stadtbibliothek Merseburg.

1994 Das Ehepaar Salzmann besucht Merseburg und übergibt seinen Walter-Bauer-Bestand der Stadtbibliothek.

Während eines Besuches im Deutschen Literaturarchiv Marbach übergibt Herr Klaus Fromme an Frau Karin Böhme und Herrn Dr. Knittel die "Geschichte ohne Worte" von Frans Masereel / Walter Bauer, sowie Einzelblätter, Fotos und eine Exlibris-Druckplatte.

5. November: Eröffnung des Walter-Bauer-Archivs in der Stadtbibliothek Merseburg. Gleichzeitig wird der Stadtbibliothek Merseburg aus Anlaß des 90. Geburtstages des Schriftstellers der Ehrenname "Walter Bauer" verliehen.

1995 Herr Kühn, ein Sammler aus München, verkauft der Stadtbibliothek Bücher, Briefe und Postkarten von Walter Bauer.

1996 Frau Evamaria Adolphi in Leuna übereignet der Stadtbibliothek Bücher und Autographen Walter Bauers aus dem Nachlaß seines Freundes Wilhelm Quente.

2001 Frau Marianne Fromme schenkt dem Archiv die Schreibmaschine, die Schallplattensammlung sowie Briefe, Postkarten und Fotos ihres Schwiegervaters Walter Bauer.

Aus dem Besitz der Familie Fromme erhält die Stadtbibliothek als Dauerleihgabe das Gästebuch der Familie Bauer aus Halle (1930-1966), sowie Gedichte, Postkarten, Photos und Zeitungsausschnitte.

Frau Bartmuß, Merseburg, übergibt der Stadtbibliothek zahlreiche Bücher mit eigenhändiger Widmung Walter Bauers an Hanne Peters aus dem Nachlaß von Professor Freye, Halle.

Herr Peter Janßen, Braunschweig, schenkt der Stadtbibliothek einen persönlichen Brief Walter Bauers von 1958.

2002 Herr Wolfgang Heisterkamp, Leuna, schenkt dem Archiv Bücher von Walter Bauer aus seinem privaten Besitz

2004 Anlässlich des 100.Geburtstages des Schriftsetllers übergibt der "Walter Bauer-Preisträger" von 1994 Prof. Henry Beissel, Kanada, der Stadtbibliothek ca. 50 Bände aus der Privatbibliothek Walter Bauers. Die meisten Bände sind signiert, viele mit Notizen Walter Bauers versehen. Übergeben wurde auch seine alte Schreibmaschine, welche er von Deutschland mit nach Kanada nahm.

2005 Frau Sonja Müller, Halle, übersendet der Stadt für das Walter-Bauer-Archiv ein Foto ihrer Schulklasse 1939 an der Volksschule Dölau mit Klassenlehrer Walter Bauer

2006 Prof.Henry Beissel, Kanada, übersendet dem Walter-Bauer-Archiv weitere 50 Bände aus der Privatbibliothek Walter Bauers mit persönlichen Widmungen und den für Walter Bauer typischen Zetteleinlagen

2007 Frau Sybille Herrmann, Schmiedeberg, schenkt dem Walter-Bauer-Archiv 15 Bände von Walter Bauer sowie einen Briefwechsel zwischen Walter Bauer und ihrem Vater Walter Skell aus dem Jahr 1935

2008 Aus dem privaten Besitz von Frau Gisela Scharge, Darmstadt, erhält das Walter-Bauer-Archiv 18 handschriftliche Briefe und Gedichte von Walter Bauer sowie einen Brief Klaus Frommes an ihre Eltern Ilse Scharge-Nebel und Otto Scharge aus den Jahren 1940-1945

2010 Im Rahmen der "Walter Bauer-Ehrung 2010" der Stadtbibliothek am 5. November 2010 übergeben die Söhne des kürzlich verstorbenen Walter-Bauer-Preisträgers 1994, Dr. Hans-Martin Pleßke dessen wissenschaftlichen Nachlass an die Stadt Merseburg. Neben den umfangreichen Sammlungen Dr.Pleßkes zu den beiden Schriftstellern Walter Bauer und Dr. Siegfried Berger erhält die Stadtbibliothek auch einen großen Teil seiner eigenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Typoskripte, Vorträge und Schriftwechsel.


2012  Frau Gisela Scharge, Darmstadt übergibt der Stadtbibliothek aus dem Nachlass ihrer Eltern mehrere überwiegend handschriftliche Dokumente Walter Bauers. Dazu gehören Gedichte und ein zwölfseitiges Manuskript "Das Licht und das Dunkle", welches laut einer Randnotiz Bauers seine letzte Arbeit vor der Einberufung im Juni 1940 war.


2015      Aus dem Nachlass ihres 2011 verstorbenen Ehemannes Dr. Diether Plesch übergibt Frau Gisela Plesch, Karlsruhe, eine 14 Ordner umfassende Forschungsdokumentation ihres Mannes zu Walter Bauer, sowie zahlreiche Bücher desselben.

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